Neuigkeiten aus der Gemeinde

„Der Montag danach…“
Rückblick auf die Kinderbibelwoche 2026

Die Kinderbibelwoche ist vorbei und irgendwie ist die montagliche Stille danach besonders. Ich spür den heißen Kaffee und ein warmes Gefühl im Bauch. Große Dankbarkeit für eine wunderschöne Woche, die zwar Kräfte gezerrt, aber gleichzeitig den Seelenakku aufgefüllt hat. Was haben wir alles erlebt: Von Singen über Theater, Gebete, gemeinsames Frühstück, einer kleinen Trauerfeier für einen toten Vogel, dem Sprechen über Schätze im Leben und das Geld zwar irgendwie wichtig ist, aber es darüber hinaus noch so viel mehr gibt, dass man mit Geld nocht kaufen kann. Wor konnten zeigen, dass Menschen die verschiedenen sind, gut miteinander auskommen können und dass man sich nach einem kleinen Streit auch wieder vertragen kann. Wir hatten eine gute Gemeinschaft und das macht mir Mut diese Welt noch nicht aufzugeben. So lange wir alle daran arbeiten, kann diese Idee mit Liebe und Frieden auf der Welt noch gelingen

Danke ihr Lieben, die ihr dabei gewesen seid! Nur gemeinsam können wir solch tolle Sachen auf die Beine stellen! Schön, dass es euch gibt! Diakonin Nicole Meyer

Die Zukunft der Kirche-Zukunft von St. Petrus in der Region und im Kirchenkreis Gemeinsamer Gottesdienst mit der Apostelgemeinde am 1.2.2026 


 Im Kirchengemeinderat haben wir uns in letzter Zeit intensiv mit den aus der Nordkirche bzw. dem Kirchenkreis angestellten Überlegungen zur Zukunft der Kirchengemeinden befasst. Der Mitgliederrückgang und die sinkende Zahl der Pastorinnen und Pastoren stellen ein Problem dar, auf das in den kommenden zwei Jahrzehnten reagiert werden muss. Außerdem haben wir als Kirche zu viele, teure und zum Teil baufällige Gebäude. 

Deshalb stehen mittelfristig notwendige Entscheidungen z.B. über Kooperationen oder Zusammenschlüsse an. Wir haben daher z.B. Kontakt zur Apostelgemeinde in Eißendorf aufgenommen und können uns hier zum Start zwei gemeinsame Gottesdienste in 2026 vorstellen. Den ersten feiern wir am 1. Februar in der Apostelgemeinde. Dann wird in St. Petrus kein Gottesdienst stattfinden.  Auch in der Region Harburg werden wir in Zukunft enger zusammenarbeiten, weil hier immer weniger Pastorinnen und Pastoren tätig sein werden.  Der Kirchenkreisrat unseres Kirchenkreises hat einen „Zukunftsplan 2040“ erstellt und ihn in die Synode gegeben. Dort wird er gerade diskutiert. Der Zukunftsplan sieht vor, dass es künftig nur noch 6 Gemeinden statt der 102 Gemeinden im Kirchenkreis Hamburg-Ost geben soll.  Aus unserer Sicht braucht Kirche Nähe und emotionale Heimat, und unüberschaubare Bezirksgemeinden würden die Krise unserer Kirche nur verschärfen. Kirche lebt auch in St. Petrus vom ehrenamtlichen Engagement, das nicht durch Hauptamtliche ersetzt werden sollte.  
Eine andere Idee bietet das Eckpunktepapier der Nordkirche „Christliche Gemeinde im Wandel gestalten“. Das Eckpunktepapier der Nordkirche bietet viel mehr Freiheit und Vielfalt. Das ist eine Stärke unserer Kirche, die wir nicht aufgeben sollten. Ortsgemeinden, die gut funktionieren sollten erhalten bleiben. 

Wir freuen uns sehr über unsere lebendige Gemeinde, das wollen wir möglichst erhalten und so zum Wohle der Region und des Kirchenkreises beitragen. 
Pastor Christoph Borger