Die Zukunft der Kirche-Zukunft von St. Petrus in der Region und im Kirchenkreis Gemeinsamer Gottesdienst mit der Apostelgemeinde am 1.2.2026
Im Kirchengemeinderat haben wir uns in letzter Zeit intensiv mit den aus der Nordkirche bzw. dem Kirchenkreis angestellten Überlegungen zur Zukunft der Kirchengemeinden befasst. Der Mitgliederrückgang und die sinkende Zahl der Pastorinnen und Pastoren stellen ein Problem dar, auf das in den kommenden zwei Jahrzehnten reagiert werden muss. Außerdem haben wir als Kirche zu viele, teure und zum Teil baufällige Gebäude.
Deshalb stehen mittelfristig notwendige Entscheidungen z.B. über Kooperationen oder Zusammenschlüsse an. Wir haben daher z.B. Kontakt zur Apostelgemeinde in Eißendorf aufgenommen und können uns hier zum Start zwei gemeinsame Gottesdienste in 2026 vorstellen. Den ersten feiern wir am 1. Februar in der Apostelgemeinde. Dann wird in St. Petrus kein Gottesdienst stattfinden. Auch in der Region Harburg werden wir in Zukunft enger zusammenarbeiten, weil hier immer weniger Pastorinnen und Pastoren tätig sein werden. Der Kirchenkreisrat unseres Kirchenkreises hat einen „Zukunftsplan 2040“ erstellt und ihn in die Synode gegeben. Dort wird er gerade diskutiert. Der Zukunftsplan sieht vor, dass es künftig nur noch 6 Gemeinden statt der 102 Gemeinden im Kirchenkreis Hamburg-Ost geben soll. Aus unserer Sicht braucht Kirche Nähe und emotionale Heimat, und unüberschaubare Bezirksgemeinden würden die Krise unserer Kirche nur verschärfen. Kirche lebt auch in St. Petrus vom ehrenamtlichen Engagement, das nicht durch Hauptamtliche ersetzt werden sollte.
Eine andere Idee bietet das Eckpunktepapier der Nordkirche „Christliche Gemeinde im Wandel gestalten“. Das Eckpunktepapier der Nordkirche bietet viel mehr Freiheit und Vielfalt. Das ist eine Stärke unserer Kirche, die wir nicht aufgeben sollten. Ortsgemeinden, die gut funktionieren sollten erhalten bleiben.
Wir freuen uns sehr über unsere lebendige Gemeinde, das wollen wir möglichst erhalten und so zum Wohle der Region und des Kirchenkreises beitragen.
Pastor Christoph Borger
Fauli kocht
Fauli, so heißt das Faultier, das seit einiger Zeit auf dem Instagram-Kanal von Diakonin Nicole Meyer, seine Kochideen mit jungen Menschen teilt.
Fauli experi-mentiert mit Rezepten und zaubert aus wenigen Zutaten tolle Gerichte, die vor allem Jugendlichen anregen sollen, diese nachzukochen. Es sind Gerichte für „Faule“, d.h. es braucht nur wenige Handgriffe, um sein Ziel zu erreichen. Fauli ernährt sich sehr ausgewogen und hat Spaß daran, sich auszuprobieren. Deshalb ist hoffentlich für Jede*n etwas dabei. Nur Fleisch isst das Faultier, das in Wirklichkeit ein Plüschtier ist, nicht. Hast du einen Wunsch, mit welcher Zutat Fauli mal kochen soll, dann melde dich bei Nicole.

Projekt „St. Petrus-Bibel“

Wir wollen mit Ihnen zusammen die Bibel abschreiben. Jede*r für sich zu Hause. Dafür kommen Sie in die Gemeinde und holen sich Ihre leere Seite und den Bibeltext ab. Dann haben Sie bis November Zeit, um Ihre Seite sauber und leserlich abzuschreiben. Wer mag, kann noch einzelne Buch-staben künstlerisch hervorheben oder kleine Verzierungen malen.
Wenn Sie fertig sind, geben Sie die Seite im Gemeindebüro wieder ab. Mal schauen, wie weit wir kommen. Wir starten mit dem Neuen Testament. Das Ziel ist, dass wir eine „St. Petrus-Bibel“ haben werden, aus der wir dann auch im Gottesdienst lesen können.
Den abzuschreibenden Bibeltext bekommen Sie direkt bei uns, sowie eine Seite DIN-A3 Papier (plus eine Probeseite!). Aus organisatorischen Gründen, ist es leider nicht möglich, dass Sie sich den Text aussuchen. Sie dürfen aber gerne auch zwei Texte abschreiben!
Wenden Sie sich bei Fragen an Diakonin Nicole Meyer, jugendarbeit@petrus-heimfeld.de, oder im Gemeindebüro an Frau Böhnke oder an Pastor Borger.
Einige Seiten haben wir schon zurück bekommen
Ihr Pastor Christoph Borger