Kindertagesstätte
Evangelische Kindertagesstätte St. Petrus
HaakestraĂźe 98
21075 Hamburg
Telefon: 040 / 792 67 15
Telefax: 040 / 688 76 345
Weitere Infos finden Sie hier.
Neues in der Kindertagesstätte (Dezember 2011)
Wo sind die Schulkinder geblieben?
In der Kita St. Petrus wurden immer auch Schulkinder im Hort betreut. Sie kamen nach der Schule, aĂźen zu Mittag, machten ihre Hausaufgaben und spielten in der Zeit, die ihnen noch verblieb.
Doch seit diesem Schuljahr sucht man sie vergeblich in der Kita! Sie sind zwar räumlich nicht mehr bei uns, aber betreut werden sie natürlich immer noch. Die Betreuung findet in den Räumen der Schule Weusthoffstraße statt und diese neue Form nennt sich GBS (Ganztägige Bildung und Betreuung an Schulen).
Die Kita St. Petrus ist Kooperationspartner der Schule und ein Team von pädagogischen Fachkräften unter der Leitung von Ute Schellin (Leiterin) und Simone Möller (stellvertretende Leiterin) oganisiert das Nachmittagsangebot. Das Angebot von 13 – 16 Uhr ist kostenlos und fĂĽr alle Kinder offen. Zur Zeit werden 250 Kinder in 7 Gruppen betreut.
Die Namen der Gruppen haben die Kinder selber ausgesucht. Es gibt die Regenbogengruppe, die Affen, die Pilze, die Pandabärchen- Sternchen, die Delfine, die Legenden und die Elmar-Gruppe.
Nach dem Mittagessen und den erledigten Hausaufgaben haben die Kinder Zeit zum Freispiel oder können an einer Neigungsgruppe teilnehmen.
Beliebt sind die Schmuckwerkstatt, das Tanzen, Gartenbau (Gestaltung des Schulgeländes), die Kinderforscher oder auch Bewegungsangebote wie Parcour, Fußball oder Hockey. Da ist für jeden etwas dabei!
Sollten Sie Fragen zu dem Angebot haben, erreichen Sie das GBSBĂĽro unter folgender Telefonnummer: 040 / 428 881 834.
Britta Sell, Leitungsteam
Hallo Seerobben!
Durch den „Auszug“ der Schulkinder hatten wir einen Raum frei. Da unsere Erfahrungen der letzten Jahre gezeigt haben, dass die Nachfrage für Kinder bis zu drei Jahren immer größer wird, haben wir beschlossen, eine zweite Krippengruppe zu eröffnen.
Doch Krippenkinder haben andere Bedürfnisse, die sich auch in der räumlichen Gestaltung wiederfinden müssen. Gemeinsam mit dem Architekturbüro Oest ging es an die Planung und wir hatten nach den Sommerferien wieder die Handwerker im Haus. Aus alt mach neu!
Bereits im Oktober war die Gruppe bezugsfertig. Sie hat auch schon einen Namen: die Seerobben! Zwei Kolleginnen aus der Kita – Tanja Rosemann und Suzanna Koops – bilden gemeinsam mit einer neuen Kollegin – Sophia Henseleit – das Seerobben- Team.
Noch ist der Alltag bestimmt von der Eingewöhnung, so dass neben den Kindern und Erzieherinnen auch noch viele Eltern den Gruppenraum beleben.
Die Bildungsarbeit mit Kindern bis drei Jahren ist uns allen ans Herz gewachsen und wir freuen uns jetzt noch mehr Plätze für das Alter anbieten können.
Britta Sell, Leitungsteam
Neues in der Kindertagesstätte (September 2011)
„Heute bestimmen wir!“
Am 1. Juni ist in jedem Jahr der Weltkindertag. So auch 2011! Das haben zwei Gruppen zum Anlass genommen, den SpieĂź einmal umzudrehen: Bestimmer an dem Tag waren bei den Sternen und Sternschnuppen die Kinder! Doch was heiĂźt das genau?
Ich habe mit zwei Experten das Gepräch darüber gesucht: Merle und Tobias, beide 5 Jahre, waren bereit mir Fragen zu beantworten. Wir haben uns zum Interview in unseren Besprechungsraum zurückgezogen.
Beide hatten als größten Wunsch für den Tag, einen Ausflug in Merles neuen Garten machen zu können. Welch ein Zufall, der Ausflug fand statt!
Große Unterschiede gab es in dem Wunsch für den Tag in der Kita: Merle wollte am Liebsten mit ihrer Freundin Janica mit Tusche malen. Tobias hingegen äußerte den Wunsch, viele Höhlen zu bauen und zwar mit Felix, Andrej, Kian, Frederik, Jeremy und Memphis! Daran lässt sich deutlich das unterschiedliche Spielverhalten von Mädchen und Jungen erkennen.
Besonders gerührt war ich von den Antworten auf die Frage: „Was wünscht Du den anderen Kindern auf der Welt?“ Tobias Antwort: „Den Jungen ein Rennauto und den Mädchen eine Puppe!“ Merle antwortete: „Ich wünsche den Kindern viel Glück!“
Dem habe ich nichts mehr hinzuzufĂĽgen!
Britta Sell, Leitungsteam
„Wenn einer eine Reise tut…!“
Oder in unserem Fall: „Wenn viele eine Reise tun…!“ Am 24. Mai 2011 stand unser groĂźer Kita-Ausflug auf dem Kalender. Doch wohin? „Schon immer“ haben wir uns einmal im Jahr auf dem Weg nach Maschen zum Reiherhorst gemacht. Doch der Reiherhorst ist geschlossen. Also galt es ein neues Ziel zu suchen.
Schnell hatten wir uns auf den „Wildpark Lüneburger Heide“ geeinigt.
Mit drei Busse machten wir uns – ca. 120 Kinder und 25 Erwachsene – auf den Weg. Es sah ein bisschen nach Auszug aus, denn auch die Bären, unsere Kleinsten waren mit von der Partie. Da sie – auch unterwegs – ihren Mittagsschlaf und die eine oder andere frische Windel brauchten, waren die Wagen voll beladen.
Angekommen am Ziel wurden wir freundlich begrĂĽĂźt und der Schlafraum eingerichtet. Damit waren die Wagen wieder frei und konnten mit Kindern besetzt werden. Das Schieben allerdings war fĂĽr uns Erwachsene auf den ansteigenden und abfallenden Waldwegen eine Herausforderung!
Doch als wir alle wieder zu Hause waren, war die einhellige Meinung: Es war ein toller Tag!! Die Tiere hautnah erleben zu können, war auch für die älteren Kinder ein Erlebnis.
Britta Sell, Leitungsteam
Neues in der Kindertagesstätte (Juni 2011)
Wie die Zeit vergeht…!
Wieder gab und gibt es im Team der Kindertagesstätte St. Petrus Gründe zum Feiern. Nach dem Motto: „In Hamburg sagt man Tschüs!“ verabschiedeten sich Ute Keuch und Gerda Göß mit einer Feier im kleinen Kreis in den verdienten Ruhestand. Ab Juni brauchen sie nun nicht mehr früh aufzustehen und können ihre Zeit frei gestalten. In der Kita werden wir noch häufig an sie denken. Wir konnten uns auf beide immer verlassen. Ute Keuch sorgte dafür, dass unsere Räume bereits am Morgen sauber waren; Gerda Göß kümmerte sich um Kinder jeden Alters.
Doch damit nicht genug gefeiert!
Seit bereits 20 Jahren leitet Irmgard Wenzel die Kita. Jede Veränderung meistert sie mit Bravour. Eltern, Kinder und Mitarbeiterinnen finden bei ihr stets ein offenes Ohr.
Gudrun Nisseler-Bahn hat in den 30 Jahren ihrer Tätigkeit als Erzieherin mittlerweile in jedem Raum gearbeitet und viele Kinder durch ihre Kita-Zeit begleitet. Ob Kinder, Eltern oder Kolleginnen bei ihr fühlen sie sich alle wohl. Allen Vieren sagen wir ganz herzlichen Dank für die gemeinsamen Jahre und alles Gute für die Zukunft!
Britta Sell, Leitungsteam
Auch Eltern haben SpaĂź beim Lernen!
„Durch Gespräche, ansprechende Dokumentation und durch die Einladung zu persönlichem Erleben ermöglichen die Erzieherinnen den Eltern, den Alltag in der Kindertagesstätte kennen zu lernen und zu verfolgen.“
So steht es in den “Hamburger Bildungsempfehlungen für die Bildung und Erziehung von Kindern in Tageseinrichtungen“, November 2005.
Zu diesen schriftlichen Richtlinien kommen häufig Fragen der Eltern, die gerne teilhaben möchten am Alltag ihrer Kinder.
Auf die Frage an das eigene Kind: „Was hast du heute im Kindergarten gemacht?“ bekommen sie meist die Antwort: „Gespielt!“
Damit sie trotzdem einmal einen detaillierteren Einblick bekommen können, gibt es vor jedem Gruppenraum Pinnwände, es gibt die Möglichkeit zu hospitieren und es gab am 24. März 2011 einen besonderen Elternabend in der Sternengruppe.
Kerstin Wurbs und Suzanna Koops hatten zwei inhaltliche Angebote vorbereitet. Im Vorschulraum hat Kerstin Wurbs die Eltern in die Welt der Märchen entführt. Alle hörten gespannt zu, als die „Prinzessin auf der Erbse“ lebendig wurde. Im Turnkeller standen Angebote aus dem Bereich der Psychomotorik im Vordergrund. Suzanna Koops hat die Eltern „in Bewegung gebracht“. Das alle Spaß hatten, war unschwer zu erkennen.
Am Ende wurden die Eltern gebeten, mit einem Satz ihre EindrĂĽcke des Abends zu formulieren. Folgenden Aussagen ist nichts mehr hinzuzufĂĽgen: „Sich mal wieder wie ein Kind fĂĽhlen…seltsam, aber schön!“, „So schön wurde mir lange kein Märchen mehr erzählt!“ oder auch „Toller Elternabend, war spannend. Weiter so!“
Britta Sell, Leitungsteam
Neues in der Kindertagesstätte (März 2011)
Schneeflöckchen, WeiĂźröckchen…!
Wann hatten wir das letzte Mal soviel schönen weißen Schnee in Hamburg, der dann auch noch so lange liegen blieb?!
Solch ein Ereignis wirft alle Planung über den Haufen. So standen andere Themen zurück und „Schnee“ wurde in allen Gruppen zu dem Gesprächsthema. Unser Außengelände ist zum Glück aller Kinder leicht abschüssig und Schlitten gibt es auch. Juchhee, sausen alle den „Berg“ hinab!
In der Halle beim wöchentlichen gemeinsamen Singen begleiten die Kinder das Lied „Schneeflöcken, WeiĂźröckchen…!“ begeistert mit Mimik und Gestik.
„Was passiert wenn ich Schnee föhne?“ Diese Frage beschäftigt die Sternengruppe. Gefragt, getan! Jedes Kind föhnt einmal mit Kerstin Wurbs (Gruppenerzieherin) einen kleinen Schneehaufen. Was da alles in dem Ergebnis schwimmt, zeigt den Kindern, warum Erwachsene immer sagen: “Den Schnee nicht essen!“ Trotzdem muss, glaube ich, jeder im Leben diesbezüglich experimentieren.
In allen Gruppen werden natürlich auch kreativ Schneemänner, Schneebilder u.ä. gefertigt. Mit Fingerfarben, mit Schere und Papier, mit und ohne Wackelaugen! Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Mal sehen, womit das FrĂĽhjahr uns ĂĽberrascht!
Britta Sell, Leitungsteam
Die Sicht einer Mutter
Eigentlich sieht man sie nur zum Bringen und Abholen und ĂĽberhaupt haben sie – wenigstens vormittags – zwischen „Bären“ und „Vorschulkindern“, zwischen „Marienkäfern“ und „Seesternen“ nichts verloren – die Eltern. Und doch sind sie natĂĽrlich ein wichtiger Teil im Kindergarten-Leben. Sie backen Kuchen, helfen beim Sommerfest oder der Gartenarbeit, sind allzeit dankbare Abnehmer von Kunstwerken aller Art und ein stolzes Publikum fĂĽr die verschiedenen AuffĂĽhrungen ĂĽbers Jahr.
Und doch bleiben sie ein StĂĽck weit Zuschauer und manchmal möchten sie – so geht es zumindest mir – Mäuschen spielen und wissen, was machen die Kinder da eigentlich den ganzen Vormittag.
Klar, ich weiß, dass bei den „Sternen“ zum Beispiel dienstags „Spielzeug-macht-Ferien-Tag“ ist, oder dass freitags die „Seesterne“ gemeinsam frühstücken, aber so der ganz normale Alltag – da muss ich mich oft auf die Erzählungen der Kinder verlassen. Und solchen Gespräche laufen bei uns normalerweise so ab: „Was habt Ihr denn heute im Kindergarten gemacht?“ Antwort: „Weiß nicht. Hab’ ich vergessen.“ „Und was gab es zum Mittagessen?“ „Keine Ahnung.“ (Ja, ich kann selber in der Halle auf den Plan gucken, aber daran denke ich oft nicht und dann weiß ich ja auch immer noch nicht, ob es geschmeckt hat oder nicht.)
Also, es bliebe bei den meist spärlichen Infos durch die Kinder, wenn, ja, wenn da nicht die Erzählungen der Erzieher wären, die dann doch mal aus dem Nähkästchen plaudern.
So wie Frau Wurbs von den „Sternen“ unlängst sehr lebhaft ĂĽber unsere Tochter Finia (5 Jahre) bei der Religionspädagogik berichtete: Danach habe Finia die Stunde quasi im Alleingang mit Pastor Borger bestritten. Es ging um die Heiligen Drei Könige. Finia wusste genau Bescheid – die Geschichte, die Namen und die Geschenke waren ihr durchaus vertraut – nur bei der Herkunft gab es zwischen Pastor Borger und Finia wohl einen Dissens. Denn Finia war sich ganz sicher, dass die Heiligen Drei Könige nicht aus dem Morgenland, sondern aus dem „Hundertmorgenland“* kommen. (*Da hatte sie wohl die Geschichte der drei Weisen mit der von Winnie Puuh durcheinander gebracht.)
Auch sonst bekommt man manches nur durch die Hintertür mit, wenn die Kinder neue Lieder singen oder plötzlich kleine Gedichte vor sich hin sagen. Oder auch mal ein ganzes Projekt zu Hause nachspielen. Dann freue ich mich als Mutter und denke, toll, was die im Kindergarten wieder gelernt haben. Und die Resultate können einen auch richtig stolz machen: Wie bei der Weihnachtsfeier, als die Vorschulkinder in der Kirche vor großem Publikum mit Engagement und Mut das Krippenspiel aufführten.
Aber das Wichtigste für die Eltern ist doch, dass sich die Kinder in der KiTa St.Petrus wohl fühlen. Und zumindest bei meinen Kindern kann ich sagen, dass dies der Fall ist. Woher ich da so sicher bin? Wenn ich mittags komme, um sie abzuholen, höre ich fast täglich von beiden: „Nein, Mami, ich möchte noch nicht nach Hause. Ich will lieber hier bleiben!“ Und das sagt doch eigentlich alles!
Barbara Trull-Voigt
Ältere Beiträge:

