Berichte aus der Gemeinde

Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Berichte und RĂŒckblicke aus unserer Gemeinde aus den vergangenen Monaten.

13.03.-17.03.2017 Kinderbibelwoche in St. Petrus
In der zweiten Woche der FrĂŒhjahrsferien geht es dieses Mal auf die Spuren von Martin Luther.
Kinder vom Vorschulalter bis zu 12 Jahren sind eingeladen dabei zu sein.
Gemeinsam mit Diakonin Nicole Meyer und ihren Teamern wird gefrĂŒhstĂŒckt, gebastelt, gesungen, gebetet und gespielt. Zum Abschluss der KiBiWo laden wir zu einem Familiengottesdienst ein.
Kostenbeitrag 5 Euro.
Anmeldung ab sofort im GemeindebĂŒro St. Petrus (s. S. 31)

Ausstellung “ Kubas afrikanische Geister“ Papstbesuch in Havanna, Obama in Kuba, Tourismus -Kuba ist ein Thema , das im Trend ist

Das Museum fĂŒr Völkerkunde Hamburg hat eine Kuba-Ausstellung eröffnet, in der Sie informiert werden ĂŒber die Geschichte der Sklaverei, ĂŒber religiöse Kulte in Kuba, aber auch
ĂŒber deren Wurzeln in Afrika, sowohl in Westafrika als auch in dem damals christlichen Königreich Kongo.
Dieses Reh ist ein Hinweis auf den Gott der Jagd, der zugleich fĂŒr Gerechtigkeit zustĂ€ndig ist und sich der misshandelten Hunde annimmt.
Dieses und viele andere Objekte gibt es zu entdecken. Sie sind entliehen vom Soul of Africa Museum in Essen, wo sie noch nicht gezeigt werden konnten.
Wir haben hier nichts weniger als eine Weltpremiere.
Ich, Gabriele Lademann-Priemer, bin eine der Kuratorinnen der Ausstellung und lade Sie zu einer FĂŒhrung ein:
Am Freitag, den 9. Dezember um 15.30 Uhr – Treffpunkt im Foyer des Völkerkundemuseums.

St. Petrus- Eine Gegenrede
Eine Fusion soll es richten. Was mit dem GebĂ€udeprozess im Kirchenkreis begann, mĂŒndet nun darin, die vier Gemeinden
der Region zusammenzulegen und aus KostengrĂŒnden alle AktivitĂ€ten in den nĂ€chsten Jahren rund um die
Pauluskirche und bei St. Trinitatis zu bĂŒndeln. Das bedeutet: Die Gemeinde St. Petrus wird es so nicht mehr geben.
Aktuell ist es so, dass in St. Petrus alle AktivitĂ€ten der Gemeinden St. Petrus und St. Paulus bereits gebĂŒndelt sind.
Auch die Jugendarbeit, wie der Konfirmandenunterricht aller vier Gemeinden, findet hier statt. Besonders durch Angebote wie die Singzwerge, Taizé-Andachten oder der JuGo kommen
wieder viele Menschen in die Gemeinde und damit auch in die Kirche.
Alle Altersgruppen treffen sich in St.Petrus beim Familiengottesdienst, dem Sommerfest oder anderen AktivitÀten.
Es wird argumentiert, dass St. Petrus ja nur Steine seien und dass man die Menschen mitnehmen und mit ihnen umziehen könne.
Doch das wird nicht klappen. Viele mögen hier die „heimelige“, freundliche AtmosphĂ€re.
St. Petrus wird als wohnortnahe Insel wahrgenommen.
Viele Menschen fĂŒhlen sich im besten Sinne gut aufgehoben und zu Hause. Und das lĂ€sst sich nicht so einfach verlagern.
Der KGR hat es bislang versĂ€umt, die Gemeinde auf diesem Weg mitzunehmen und schlĂŒssige Konzepte vorzustellen.
WO und WIE soll kĂŒnftig die Gemeindearbeit stattfinden? Bislang wurden vage Visionen vorgestellt.
Auf viele Fragen gab und gibt es keine zufriedenstellenden Antworten.
Nun sind hier aber Menschen, die den Mut haben, ĂŒber einen Standorterhalt nachzudenken.
Es gibt Vorbereitungen, einen Förderverein zu grĂŒnden und aktiv nach Lösungen zu suchen.
Auch sehr gerne gemeinsam mit den anderen Gemeinden.
Vielleicht mĂŒssen noch viele Ideen gewĂ€lzt, Ansichten auf den Kopf gestellt, Diskussionen gefĂŒhrt werden, bevor man sich jetzt vorschnell auf einen
Weg begibt, der die Situation nicht besser, sondern vermutlich deutlich schlechter machen wird.
Kirche sollte sich nicht „wegsparen“.
Barbara Trull-Voigt
Kandidatin KGR St. Petrus

So war`s: Sommerfreizeit
Zwei Wochen verbrachten Jugendliche mit der Evangelischen Jugend Harburg-Mitte (EJHM) gemeinsam in Löderup, SĂŒdschweden.
Sie verlebten eine gute und intensive Zeit, die Lust auf Wiederholung im nÀchsten Jahr macht.
Wenn Sie diese Arbeit unterstĂŒtzen wollen, werden Sie Mitglied im Förderkreis der EJHM. Informationen dazu in allen GemeindebĂŒros und bei Diakonin Nicole Meyer.

So war`s Open Air Gottesdienst und Weißes Dinner in St. Petrus
Am 17. Juli veranstaltete die Evangelische Jugend Harburg-Mitte das erste „Weiße Dinner“ in St. Petrus. Trotz morgendlicher Regenschauer wurde auf der RasenflĂ€che vor dem Gemeindehaus alles fĂŒr den Gottesdienst unter freiem Himmel mit anschließendem Dinner aufgebaut. Fleißige, weiß gekleidete Helfer waren eifrig beschĂ€ftigt, alles schön herzurichten. Punkt 11 Uhr waren die Stuhlreihen gut gefĂŒllt und es begann ein wunderbarer Gottesdienst, begleitet von Sonnenstrahlen, die sich durch die Wolken kĂ€mpften. Im Anschluss saßen alle Besucher nett in der Sonne zusammen und ließen sich die mitgebrachten Köstlichkeiten vom großen Buffet schmecken.
Eine tolle Idee und bitte mehr davon!
Karen Bade

PrĂ€dikantenausbildung – einbiegen auf die Zielgerade
Es geht auf die Zielgerade. 2014 begann meine PrĂ€dikantenausbildung mit einer ersten Studienwoche am Himmelfahrtswochenende in Ratzeburg. Inzwischen sind zwei Jahre vergangen, und die letzten Seminarwochenenden in Ratzeburg stehen fĂŒr Juni und September auf dem Plan. Die ersten beiden Jahre hatten neben dem VerstĂ€ndnis der Liturgie einige theologische Kernthemen auf dem Programm, die uns ein tieferes VerstĂ€ndnis biblischer Texte ermöglichen sowie uns Möglichkeiten der Deutung verschaffen. Außerdem haben wir viel ausprobiert. Jeder von uns ist dabei, eigene Gottesdienstgestaltung zu lernen und seinen eigenen Stil zu finden.

In der Gemeinde habe ich unseren Pastor Christoph Borger bei Gottesdiensten unterstĂŒtzt und eigenverantwortlich erste Gottesdienste gestaltet. Ich kann fĂŒr mich feststellen, dass es fĂŒr mich richtig war, diese Ausbil-dung zu beginnen. Die Gottesdienstgestaltung macht mir Spaß, und ich freue mich ĂŒber vielfĂ€ltige positive RĂŒckmeldung aus dem Kreis unserer Gemeinde. Es lohnt sich auch, kleine Varianten auszuprobieren, wie beispielsweise die Verbindung von Goethes Osterspaziergang und dem Psalm 116 am Sonntag Quasimodi geniti (1. Sonntag nach Ostern). Auch habe ich Gefallen am ErzĂ€hlen biblischer Geschichten gefunden, was ich in kleineren Andachten schon ausprobiert habe.

Damit beginnt nun das dritte und letzte Ausbildungsjahr, das durch die Abschlussgottesdienste der Teilnehmer geprĂ€gt ist. So wird auch die St. Petrus Kirchengemeinde am 9. April 2017 (Palmsonntag) Gastgeber fĂŒr unseren Kurs sein. Auf den Gottesdienst folgt ein GesprĂ€ch mit der Gemeinde sowie innerhalb unserer Gruppe zur RĂŒckmeldung ĂŒber die Gottesdienstgestaltung. Informationen hierzu folgen rechtzeitig im Vorfeld.

Vielen Dank fĂŒr die bisherige UnterstĂŒtzung aus der Gemeinde heraus – ich freue mich auf die verbleibende Zeit der Ausbildung. Sprechen Sie mich gerne an, wenn Sie Fragen haben.
Dr. Enno Stöver
Ratzeburg


RĂŒckblick auf die Kinderbibelwoche in St. Petrus
„Klein, aber wichtig!“

In den FrĂŒhjahrsferien war es wieder soweit: Die Teamer der Kinderbibel-woche (KiBiWo) unter der Leitung von Jugenddiakonin Nicole Meyer, lu-den Kinder zwischen 5 und 12 Jahren in die St. Petrus-Kirchengemeinde ein, um gemeinsam zu singen, zu basteln, zu beten und zu spielen.

Wir blicken auf eine tolle Zeit zurĂŒck, in der die Geschichte rund um Samuel erzĂ€hlt wurde. Der Hauptgedanke, der an den fĂŒnf Tagen vermittelt wurde, ist, dass auch kleine Dinge und kleine Menschen wichtig sind und ihren Platz bei Gott haben. Alle KiBiWo-Kinder halfen tatkrĂ€ftig mit, den Familiengottesdienst vorzubereiten. So wĂ€hlten sie die Lieder aus, kĂŒm-merten sich um die Dekoration, entwickelten FĂŒrbitten und schrieben an einer Predigt. Alle hatten viel Spaß und freuen sich schon auf die nĂ€ch- ste Kinderbibelwoche!

Herzlichen Dank an die Teamer fĂŒr ihr tolles Engagement mit den Kindern und an die KĂŒchenhelferinnen, die unser tĂ€gliches FrĂŒhstĂŒck zubereitet haben.
Diakonin Nicole Meyer

St. Petrus Gartenaktion 2016

Der FrĂŒhling lockt ĂŒberall in die GĂ€rten – zum HĂŒbschmachen und AufrĂ€umen in Vorfreude auf die sonnigen Tage. So auch in St. Petrus am 2. April, wo wir uns mit vielen helfenden HĂ€nden getroffen haben, um den Vorplatz unserer Gemeinde aufzurĂ€umen und neu zu gestalten.

BĂ€ume wurden beschnitten, alte Pflanzen entfernt, Unkraut gejĂ€tet, Mauern repariert und eine Vielzahl von Pflanzen neu gesetzt. Die Nord-kirchen-Linde wurde nach vorne an die Haakestraße versetzt.
Alle Gemeinden der Nordkirche hatten am GrĂŒndungstag am Pfingstsonntag 2012 eine Linde erhalten, sozusagen als Symbol der Zusammengehörigkeit – und nun ist diese auch direkt sichtbar an der Straße.

Außerdem wurden zwei neue ParkbĂ€nke vor den Eingang der Kirche fest installiert – sie luden schon am nĂ€chsten Tag ein, sich nach dem Gottesdienst mit einer Tasse Kaffee draußen vor die Kirche zu setzen. Und natĂŒrlich waren sie auch Schlusspunkt und Platz fĂŒr das abschließende Zusammensein aller Helfer in der Sonne, die an diesem Tag uns schon einmal auf den FrĂŒhling einstimmte. Nutzen Sie diese BĂ€nke auch gerne zum Verweilen vor der Kirche, wenn Sie in Heimfeld unterwegs sind.

Allen „GĂ€rtnern“ sei ein herzliches Dankeschön fĂŒr Ihren Einsatz gesagt – ist doch Gemeinschaftsarbeit auch ein Teil von Gemeinde.
Wer in Zukunft helfen möchte oder auch kurzfristig bei noch ausstehenden Aktionen, wende sich gerne an Pastor Christoph Borger.
Dr. Enno Stöver

Konfirmandenfahrt nach Großhansdorf
Ende April fuhren die Konfirmanden aus der Region Harburg Mitte mit Diakonin Nicole Meyer, Pastor Degenhardt und Teamern nach Großhansdorf. Ziel war die Gruppenunterkunft „Erlenried“.
Schön gelegen an Wald und See, haben die Konfirmanden dort ihr Wochenende verbracht. Zusammen wurde gegessen, gespielt, gesungen, gebetet und ein Jugendgottesdienst gefeiert. Außerdem lernten die Konfirmanden einiges ĂŒber Theorie und Praxis des Abendmahls, so wie Christen es auf der ganzen Welt feiern. Am Sonntag fuhren alle erschöpft, aber glĂŒcklich wieder nach Hause. Doch vorher gab es noch das obligatorische Gruppenbild.

Eine Welt Stand
Schokolade, Kaffee, Tee, Nudeln, NotizbĂŒcher und Wein sind nur einige Angebote aus dem Sortiment des Eine Welt Standes. Jeden ersten Sonntag im Monat wird er aufgebaut und seit vielen Jahren von Frau LĂŒders betreut.
Frau LĂŒders hat mit ihrer Initiative eine Vorreiterrolle im fairen Handel ĂŒbernommen, als sie vor vielen Jahren mit dem Aufbau des Standes begann. Heute gibt es fair gehandelten Kaffee und Honig in jedem Supermarkt, aber diese Entwicklung ist auf PionierlĂ€den wie unseren zurĂŒck zu fĂŒhren.

Mit sehr viel Engagement und Einsatz hat Frau LĂŒders diesen Zweig der Gemeindearbeit gestaltet und belebt. Sie ist nach Hamburg zur GEPA oder jetzt Nord-SĂŒd-Kontor gefahren, hat eingekauft, hat ihr Angebot meistens schon am Samstag in der Kirche aufgebaut und am Sonntag verkauft. Oft genug hat sie selbst Socken gestrickt und mit verkauft. Den Gewinn aus ihrem Handel hat sie am Ende des Jahres an mehrere Orga-nisationen in Nepal gespendet, um dort die Ärmsten zu unterstĂŒtzen.

Nun will Frau LĂŒders am Ende des Jahres ihre Arbeit beenden.
Wir danken ihr herzlich fĂŒr die geleistete Arbeit, die in ihrer langjĂ€hrigen Treue und BestĂ€ndigkeit ihresgleichen sucht. Wir danken ihr fĂŒr die Rechnerei, die Lauferei, den Einsatz und den Fleiß.
Sie, die Gemeinde, bitten wir, kaufen Sie gerne in den letzten Monaten den Laden von Frau LĂŒders leer, damit sie noch einmal am Ende dieses Jahres eine Spende nach Nepal schicken kann, ĂŒber die sich die Menschen und auch Frau LĂŒders freuen können.

Und wenn jemand von Ihnen Lust hat, den Laden im nĂ€chsten Jahr weiter zu fĂŒhren, dann rufen Sie mich gerne an.
Pastor Christoph Borger

EINE-WELT-STAND St. Petrus
Heute habe ich keine Information ĂŒber ein neues Produkt, sondern eine RĂŒckschau auf die Zeit ab 1992.
Angefangen hat es damals, als ich in eine Gruppe von Frauen und MĂ€nnern aus verschiedenen Kirchengemeinden des Kirchenkreises Harburg kam, die eine Dritte-Welt-Laden-Initiative aufbauten. Diese Arbeit in der Gemeinschaft hat viel Freude bereitet. UngefĂ€hr 2 Jahre spĂ€ter kam mir die Idee, dass ich auch in der eigenen Gemeinde, nĂ€mlich St. Petrus, einen „EINE-WELT-STAND“ einrichten könnte.

Der Kirchenvorstand gab mir 1994 grĂŒnes Licht und nach Erledigung des Papierkrams und des ersten Einkaufs konnte es losgehen. Den Verkaufsstand im Vorraum der Kirche habe ich zu verschiedenen Zeiten in unserer Gemeinde und zu verschiedenen AnlĂ€ssen auch in anderen Kirchenge-meinden in Harburg aufgebaut und die Waren aus EntwicklungslĂ€ndern angeboten. Es waren nicht nur Kaffee, Honig, Kekse und Nudeln im Sortiment. Mit der Zeit wurde das Angebot umfangreicher.

Durch Mengenrabatte beim Einkauf und Spenden wurde ein Überschuss erwirtschaftet, der in verschiedene Projekte in Nepal geflossen ist. In Gemeindebriefen habe ich darĂŒber ab und zu berichtet, auch ĂŒber die jĂ€hrlichen Überweisungen, die in etwa 20 Jahren ĂŒber 11.000,- Euro betrugen. In den ersten Jahren waren die Spenden fĂŒr die Alphabetisierung von Kindern und Frauen in Nepal bestimmt. 2015 bekam die Spende das Internat „Asha Nepal“, in dem Kinder aus weit entfernten Dörfern in den Bergen der Schulbesuch ermöglicht wird. Dieses Internat war bei den großen Erdbeben 2014/2015 zerstört worden und das Geld war fĂŒr den Wiederaufbau bestimmt (siehe Gemeindebrief 9-11 2015).

Und nun noch ein Wort in eigener Sache: Dies wird vielleicht der letzte oder vorletzte Beitrag ĂŒber den EINE-WELT-STAND im Gemeindebrief sein. Aus gesundheitlichen GrĂŒnden werde ich den Verkauf und alles was an Arbeit dazu gehört, zum Jahresende aufgeben. Es fĂ€llt schwer und macht traurig. Aber (wenn auch abgenutzt) „alles hat seine Zeit“.
Danke fĂŒr Ihre bisherige UnterstĂŒtzung.
Barbara LĂŒders